SAYouth

Weil junge Menschen viel zu sagen haben.

Beteiligung junger Menschen in der Kommune 
und Europa stärken

Der Jugendring Enzkreis e.V. und das Jugendreferat des Enzkreises waren Projektpartner im europäischen Projekt SAYOUTH, das sich im europäischen Austausch mit der Kinder- und Jugendbeteiligung in der Kommune beschäftigt hat. 


Ende 2019 fiel der Startschuss für das von 2021 bis 2022 stattfindende europäische Projekt SAYOUTH, an dem sich neun Organisationen aus insgesamt sieben verschiedenen Ländern beteiligten. Konkret waren unter den Teilnehmenden Partnern fünf kommunale Behörden, drei NGOs und einem transnationalen Netzwerk aus den Ländern Schweden, Italien, Polen, Finnland, Bulgarien, Deutschland und Griechenland. In dem 2-jährigen Projektzeitraum luden die Projektpartner sich gegenseitig ein, so dass sich verantwortliche Haupt- und Ehrenamtliche regelmäßig in den jeweiligen Ländern trafen und gemeinsam in den Austausch über lokale Maßnahmen in der Kinder- und Jugendbeteiligung kamen.

Initiiert wurde das europäische Projekt zur Kinder- und Jugendbeteiligung in der Kommune von der Stadt Ale in Schweden und SERN, einer Organisation in der Region Emilia-Romagna, mit dem Ziel u.a. anhand von Best-Practice Beispielen voneinander zu lernen, mit welchen Methoden junge Menschen beteiligt und gehört werden, und ihre Lebenswelt in einer Kommune aktiv mitgestalten können.

Vom 21. bis 23. September 2023 waren die Projektpartner eingeladen in den Enzkreis. Der Besuch startete mit einem Empfang und inhaltlichen Einstieg im Pforzheimer Sparkassen-Restaurant am Turm, bei dem Beteiligungsexperte Erik Flügge die Keynote hielt. 

Bei einer „Tour d’Enzkreis“ mit dem Bus besuchten wir zum Beispiel den Bikepark in Engelsbrand, der auf Jungendinitiative hin entstand und entsprechend den Wünschen und Bedürfnissen junger Menschen weiterentwickelt wird, im Weltkulturerbe Maulbronn, in der kinderfreundlichen Kommune Remchingen und im Jugendhaus ProZwo in Mühlacker. Einen medial funkelnden Abschluss bildete der Vortrag von Philip Schild, Programmgeschäftsführer von funk, dem jungen Content-Netzwerk der ARD und ZDF. Es ging u.a. darum, wie Jugendbeteiligung in Social-Media stattfinden kann.

„Ich bin beim SAYOUTH Projekt dabei, weil junge Menschen viel zu sagen haben. Als Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft, wollen wir diese mitgestalten.“ sagt Klara Gorgs, Vorstandsmitglied im Jugendring Enzkreis und Mitwirkende in der Arbeitsgruppe des Projekts. Klara Gorgs und Leandro Karst haben die Arbeit der Jugendring-Geschäftsstelle und des Kreisjugendreferats unterstützt und maßgeblich zum Gelingen des Projekts beigetragen. 

Vimeo

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Weitere Informationen unter:
https://www.sern.eu/projects/sayouth/  oder https://www.sayouthproject.eu/

 
Die Gesamtübersicht aller zehn Treffen zum Download hier: 

Statements unserer Teilnehmenden

Lukas Rist 

„Das Projekt hat uns die einmalige Chance gegeben, einen Einblick zu bekommen, wie die Arbeit mit jungen Menschen in verschiedenen Regionen Europas gehandhabt wird. Es war spannend zu sehen, dass wir alle ähnliche Formen der Jugendbeteiligung haben, aber auch, dass jeder Partner mit Best-Practice-Beispielen dazu beitragen konnte, die Jugend zu stärken. Das Projekt hat einmal mehr gezeigt, welchen positiven Einfluss die Europäische Union und der Austausch von Ideen haben können.“ 

„The project has given us the unique chance to get a glance of how the work with young people is handled in different regions around europe. It was exciting to see how we all have similar forms of youth participation, but also that each partner could contribute with a best-practice examples to empower the youth. The project has shown once again what positive influence the european union and the exchange of ideas could have.“ 

Leandro Karst

„Das Projekt hat gezeigt, wie wichtig es ist, mit jungen Menschen zu arbeiten, anstatt nur über sie zu reden. Es hat die gemeinsamen Herausforderungen hervorgehoben, mit denen wir in ganz Europa konfrontiert sind, aber auch die vielen großartigen Projekte, die in jedem Land entwickelt und umgesetzt werden. Wir alle können aus diesen Erfahrungen lernen und sollten nie aufhören, junge Menschen einzubinden – denn sie sind die Zukunft.“

„The project has demonstrated the importance of working with young people, rather than simply talking about them. It has highlighted the common challenges we face across Europe, but also the many great projects that are being developed and implemented in each country. We can all learn from these experiences and should never stop trying to involve young people – because they are the future.“ 


Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln des Programms „Europe for Citizens“.